Waermenetze
Die Gemeinde Goldenstedt hat gemeinsam mit dem Energienetzbetreiber EWE NETZ die Kommunale Wärmeplanung abgeschlossen und in der letzten Gemeinderatssitzung die Ergebnisse vorgestellt. Mit dem Wärmeplan liegt nun eine strategische Grundlage vor, die aufzeigt, wie sich die Wärmeversorgung in Goldenstedt langfristig weiterentwickeln lässt.

Welche Möglichkeiten gibt es für die Zukunft?

Die Kommunale Wärmeplanung zeigt, dass für die Gemeinde Goldenstedt unterschiedliche Wege denkbar sind:

  • Zentrale Wärmeversorgung

Für einzelne wenige Bereiche (sh. Karte) mit dichter Bebauung wurde geprüft, ob dort perspektivisch die Umsetzung eines Wärmenetzes realisierbar ist. Solche Lösungen können Vorteile liefern, müssen jedoch sorgfältig im Zuge von Studien geprüft werden.

  • Dezentrale Wärmeversorgung

Für den größten Teil der Gebäude wird die dezentrale Wärmeversorgung auch künftig eine wichtige Rolle spielen. D.h. es wird eine einzelne Heizungsanlage je Haus so wie bisher für die Raumwärme sorgen. Moderne Heiztechnologien können – insbesondere im Zusammenhang mit Sanierungen – dazu beitragen, Energie effizienter zu nutzen und etwas gegen den Klimawandel zu tun.

Was bedeutet das für die Bürgerinnen und Bürger?

Wichtig ist: Die Kommunale Wärmeplanung schreibt keine Heiztechnik vor und begründet keine Verpflichtungen für Eigentümerinnen und Eigentümer. Sie dient als Orientierungshilfe, wo zukünftig eine zentrale oder dezentrale Wärmeversorgung sinnvoll ist.

Die Gemeinde plant Informationsveranstaltungen, um Bürgerinnen und Bürger bei Fragen rund um Sanierung, Heizungserneuerung und Fördermöglichkeiten zu unterstützen.

Als Ansprechpartnerin bei Fragen rund um die Wärmeplanung steht die Klima- und Naturschutzmanagerin der Gemeinde Goldenstedt, Maria Buschenhenke, sehr gern zur Verfügung (Telefon: 04444 200943, E-Mail: buschenhenke[at]goldenstedt.de).